Nach dem Ende eines Arbeitsverhältnisses

Arbeitszeugnis erstellen.

Wozu das gut ist: Jeder Mitarbeiter hat beim Ausscheiden Anspruch auf ein Zeugnis. Es muss wohlwollend sein und darf das Fortkommen nicht erschweren — versteckte Andeutungen sind unzulässig und können Schadenersatz auslösen. Sie wählen die Note, wir formulieren die dazu passenden Sätze in der üblichen Zeugnissprache. Rechts entsteht das Zeugnis mitlesbar. Am Ende drucken Sie es auf Firmenpapier und unterschreiben mit der Hand. Kostenlos. Wenn Sie möchten, sieht ein Jurist vorher darüber.

Art des Zeugnisses

Der Regelfall beim Ausscheiden.
Nur mit Zustimmung des Mitarbeiters nennen.
Der Beendigungsgrund gehört nur ins Zeugnis, wenn der Mitarbeiter das wünscht. Eine ungefragte Angabe kann als Nachteil gewertet werden. Bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber wird der Grund grundsätzlich nicht genannt.

Arbeitgeber

Muss ranghöher sein.

Mitarbeiter

Freiwillig.

Aufgaben

Die wichtigsten Aufgaben zuerst — sie prägen das Bild. Je Zeile eine Aufgabe, ohne Punkt am Ende.

Beurteilung

Note 2

Wählen Sie je Punkt die Note. Wir setzen dafür die im Arbeitsrecht anerkannte Formulierung ein — damit wird das Zeugnis eindeutig gelesen und ist nicht angreifbar.

Bei Note 4 wird das Zeugnis als Warnung gelesen. Das ist zulässig, muss aber im Streitfall belegt werden — die Beweislast liegt beim Arbeitgeber, sobald eine schlechtere Beurteilung als "befriedigend" erteilt wird. Wir empfehlen die Prüfung.
Widersprüchliche Noten fallen auf. Sehr gute Leistung bei nur ausreichendem Verhalten (oder umgekehrt) wird als versteckte Botschaft gelesen und ist unzulässig. Bitte gleichmäßig beurteilen oder prüfen lassen.

Prüfen lassen?

Ihr Zeugnis

Entwurf

Der Entwurf ist keine Rechtsberatung. Drucken Sie das Zeugnis auf Firmenpapier, ohne Knicke und Flecken, und unterschreiben Sie mit der Hand. Das Ausstellungsdatum sollte der letzte Arbeitstag sein — ein spätes Datum deutet auf Streit hin.